Wie das Grundeinkommen Misstrauen in Zutrauen verwandelt

Wie das Grundeinkommen Misstrauen in Zutrauen verwandelt

Für das Buch „Was würdest Du tun?“ wurde ich im Sommer 2018 interviewt. Ein Auszug aus dem Buch wurde nun auf Mein-Grundeinkommen in Form eines Blog-Beitrages veröffentlicht.

Das hat ganz schön was mit mir gemacht. Ich habe mich selbst mit dem Veröffentlichen des Artikels schwer getan. Denn die Kommentare waren nicht nur schön.

Keiner hat gesagt, dass es mit Grundeinkommen einfach ist.

 

Ich fühlte mich stark verleitet in die altbekannte Falle der Rechtfertigung zu fallen. Ich würde gerne vieles klarstellen um von den Usern von Mein-Grundeinkommen, die mir dieses kraftvolle Jahr ermöglicht haben, gemocht zu werden und gut dazustehen. Das wäre aber nicht zielführend.

Ich bin dankbar für die Vielfalt der Kommentare und Meinungen. Es geht bei den Kommentaren nicht nur um meine persönlichen Geschichte, sondern viel mehr um das, was die Geschichte mit Euch als Leser macht.
Das, was hier entsteht ist genau das, was das BEDINGUNGSLOSE Grundeinkommen erzeugen wird und soll. Nämlich, dass sich jeder (auch schon jetzt, wo das BGE noch nicht da ist) mit seiner inneren Stimme auseinandersetzt.
Das bedingungslose Grundeinkommen funktioniert nämlich nur, wenn wir aufhören zu meinen beurteilen zu können und zu dürfen, wer ein BGE verdient und wer nicht und was ein anderer mit einem Grundeinkommen zu machen hat oder nicht. Das ist das Neue, was sich bei jedem einzelnen und uns als Gesellschaft erst entwickeln darf.
Wie geht das? Indem jeder bei sich bleibt und auch schon ohne Gewinn das tut, was er mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, tun würde.
Und was die Meinung über andere angeht lautet die Hausaufgabe: Weg vom VERurteilen hin zum bedingungslosen Gönnen.

Gönnst Du Dir selbst ein bedingungsloses Grundeinkommen?

An dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön an alle Unterstützer! Das, was ich durch den Gewinn erhalten habe ist unbezahlbar.
Mein persönlicher Wachstum ist nachhaltiger und wertvoller als alles, was ich mit der Geldsumme gemacht habe. Es zeigt sich immer mehr, dass es bei weitem um viel mehr als 1.000 EUR pro Monat geht.